Es zeigt sich immer wieder, dass Repräsentanz ein gutes Mittel ist, um Vorurteile und Rassismen

abzubauen. Das schafft man durch verschiedene Punkte:

  • Migrant:innenselbstorganisationen fördern, indem wir einen eigenen Förderstrang im Lokalen Handlungsprogramm “Demokratie leben” für sie einrichten.
  • weiter an der interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung arbeiten. Insbesondere in Ämtern mit Bürger:innenkontakt sollte es Beschäftigte mit Migrationshintergrund als Ansprechpartner:innen geben. Dafür werden wir ein Programm mit Praktika für Geflüchtetein der Stadtverwaltung auflegen, um ihnen einen Einblick in die Arbeit der Verwaltung zu
  • geben und sie so als zukünftige Fachkräfte zu gewinnen
  • die Stellen in der Ausländerbehörde erhöhen. Wir werden unsere Verwaltung so aufstellen,
  • dass sie der neuen Rechtslage und den Herausforderungen einer Einwanderungsgesellschaft
  • gerecht wird.

Unsere Ideen, welche wir umsetzen wollen, damit sich Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung in alle gesellschaftlichen Bereiche des Dresdner Stadtlebens gleichberechtigt einbringen können und diese aktiv mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven mitgestalten können:

  • das Antragsrecht für den Integrations- und Ausländerrat im Stadtrat einführen. Viele Menschen mit Migrationsgeschichte leben schon lange in der Stadt und haben kein Wahlrecht. Mit dem Antragsrecht stärken wir ihre Teilhabe und verpflichten den Stadtrat, sich mit ihren Anliegen auseinanderzusetzen. Außerdem sorgen wir dafür, dass die Beiratswahl mithilfe einer Öffentlichkeitskampagne bekannter wird und somit die Wahlbeteiligung kontinuierlich steigt.
  • die Begegnung und den Austausch in der Stadtgesellschaft fördern. Dies werden wir gezielt so gestalten, dass unterschiedliche Altersgruppen, Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Geschichte und aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus miteinander ins Gespräch kommen. Damit schaffen wir Offenheit für vielfältige Lebensentwürfe und begegnen Alltagsdiskriminierung.
  • Seit einigen Jahren versuchen wir den Oberbürgermeister vom Hamburger Modell zu überzeugen, um um Menschen, die sich einbürgern lassen können, darüber postalisch zu
    informieren.